Podcasten 2026: Schluss mit den Mythen – Was dein Business wirklich hörbar macht

Lieber hören statt lesen?

Diesen Artikel kannst du dir auch ganz entspannt als Podcast-Folge gönnen. Hier geht’s direkt zur Episode

Vielleicht kennst du das: Du spielst mit dem Gedanken, einen Podcast zu starten, und plötzlich prasseln die „Expertentipps“ auf dich ein. Einer der hartnäckigsten? „Du musst mindestens 30 oder sogar 50 Folgen vorproduziert haben, bevor du online gehst!“. Mal ehrlich: 50 Folgen? Das ist ein riesiger Berg Arbeit, der dich eher blockiert als beflügelt.

Ich bin Pascal von Guérard, dein Podcast-Mentor, und ich sage dir: Wir lassen diesen unnötigen Ballast 2026 hinter uns.

Es ist Zeit für einen Podcast, der so individuell ist wie du selbst.

Der Mythos der Vorproduktion: Flexibilität schlägt Perfektionismus

Vorproduzieren ist wichtig, um Stress zu vermeiden – keine Frage. Wenn du mal krank wirst oder die Stimme streikt, ist ein Puffer Gold wert. Aber 50 Folgen? Damit nimmst du dir jegliche Flexibilität, um auf aktuelle Entwicklungen oder neue Gedanken in deinem Business einzugehen.

Mein Tipp für dich: Ziele auf einen Puffer von etwa einem Monat ab. Wenn du wöchentlich veröffentlichst, sind das 4 bis 6 Folgen. Das ist sportlich, aber absolut stemmbar und lässt dir den Raum, den du als Unternehmerin brauchst, um authentisch zu bleiben. Was du hingegen unbegrenzt horten darfst: Ideen! Eine Liste mit 50 Themen-Ideen ist dein bester Freund, wenn du mal vor dem leeren Blatt sitzt

Rhythmus und Länge: Dein Podcast, deine Regeln

Wie lang darf eine Folge sein? Die Antwort liegt in deiner Zielgruppe. Sind es Frauen, die dich auf dem Weg zur Arbeit hören? Dann passen 20 bis 30 Minuten perfekt. Willst du wirklich tief in ein Thema eintauchen und echten Mehrwert bieten, darf es auch mal eine Stunde oder länger sein.

Wichtig ist, dass der Rhythmus für dich im Alltag haltbar ist. Eine 45-minütige Folge braucht nicht nur 45 Minuten Aufnahmezeit, sondern auch Planung, Schnitt und Marketing. Wähle ein Format – ob Solo, Interview oder ein Hybrid-Modell –, das sich für dich leicht anfühlt und deine Persönlichkeit widerspiegelt.

Das Gesicht deines Podcasts: Warum weniger oft mehr ist

Dein Cover ist das Gesicht deines Herzensprojekts. Es muss in den Apps auch dann funktionieren, wenn es winzig klein angezeigt wird. Viele machen den Fehler und klatschen Grafiken von Mikrofonen oder das Wort „Podcast“ groß aufs Bild.

Denk mal um die Ecke: 
Auf einem Musik-Album siehst du auch kein Mischpult, oder?. Spar dir den Platz.

Was wirklich draufgehört:

Die richtige Stimmung: Die Musik und das Design müssen wie aus einem Guss zu dir und deinem Thema passen.

Dein Gesicht: Wir wollen dich erkennen und eine Verbindung aufbauen.

Ein klarer Titel: Groß, leserlich und informativ.

Die Reichweiten-Falle: Warum Zahlen im ersten Jahr lügen

„Ich will sofort 10.000 Hörer!“ – ein schöner Traum, aber oft ein Motivationskiller. Ein Podcast wächst organisch und braucht Zeit. Mein Rat: Schau im ersten Jahr nicht auf die reine Reichweite.

Achte stattdessen auf die Relevanz. Analysiere deine Daten: Erreichst du wirklich die Frauen in der Zielgruppe, die du ansprechen willst?. Passt das Alter? Kommen sie aus den richtigen Regionen?. Zehn treue Hörerinnen, die genau deine Traumkundinnen sind, sind wertvoller als 1.000 „Karteileichen“.

Der kleine Mini-Hack vor dem Start

Bevor du die Aufnahme deines Lebens startest, mach immer eine 15-sekündige Testaufnahme. Ist das richtige Mikrofon ausgewählt? Rauscht etwas?. Nichts ist ärgerlicher als 20 Minuten puren Gold-Content aufzunehmen, nur um festzustellen, dass das interne Laptop-Mikrofon aktiv war. Und: Hab immer ein Glas Wasser griffbereit – deine Stimme wird es dir danken.


Bereit, dein Herzensprojekt hörbar zu machen?

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